Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Schlagwort ‘Web 2.0’

FASTBREAK – Themenfrühstück am 18. April zu mobiler Verbandskommunikation

Freitag, 12. April 2013

Mobile-Geräte-Fotolia_48112716_SNeue Kommunikationskanäle eröffnen Verbänden weitere Möglichkeiten, mit ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Doch welcher Kanal ist der Richtige und wie nutzt man ihn am besten?

Der Vortrag “Mobile Verbandskommunikation mit Apps, Web Apps & Co” beim Themenfrühstück ´FASTBREAK – digitale Verbandsarbeit im Dialog` thematisiert die verschiedenen Merkmale von nativen Apps, Web Apps und mobilen Websites in Abgrenzung zur klassischen Website.

Anhand von Praxisbeispielen erfahren die Teilnehmer, worauf es bei der Auswahl der Inhalte ankommt, welches die spezifischen technischen Merkmale sind und ob Responsive Design als Wunderwaffe der Zukunft gelten kann.

Über den produktiven Einsatz von Smartphones und Tablets für die Verbandsarbeit referiert Armin Berger, Geschäftsführer von 3pc GmbH Neue Kommunikation. Zu seinen Kunden gehören mehrere Verbände und öffentliche Auftraggeber.

Wann:
Donnerstag, den 18. April 2013, 
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Agenda:
08:30 Uhr Stressfreies Ankommen bei Café und Snacks
09:00 Uhr Impuls: Apps, Web Apps, Mobile Websites etc.  – Viele Möglichkeiten für Verbände!
von Armin Berger, Geschäftsführer 3pc GmbH Neue Kommunikation
09:45 Uhr Diskussion und Erfahrungsaustausch
10:30 Uhr Ende

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen dazu das Online-Formular.

 

“Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit” beim Verbände-Themenfrühstück FASTBREAK

Dienstag, 16. Oktober 2012

Nach der letzten Ausgabe von “FASTBREAK – digitale Verbandsarbeit im Dialog”  zum Thema “Datenschutz und IT-Sicherheit” fokussiert die aktuelle Ausgabe “Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit”.

Welche sozialen Netzwerke für die Öffentlichkeitsarbeit von Verbänden und Organisationen relevant sind, welche Besonderheiten die Kommunikation im Web 2.0 aufweist und welche Erfahrungen die Teilnehmer bereits gemacht haben, wird wie immer in entspannter Frühstücksrunde diskutiert.

Den Impulsvortrag hält Felix Schwenzel von der EsPresto AG, ein Blogger der ersten Stunde und ausgewiesener Kenner der Social-Media-Welt.

Wann:
Donnerstag, den 25. Oktober 2012
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema:
Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit

Ablauf:

08:30 Ankommen bei Café und Snacks
09:00 Impuls: Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit
Felix Schwenzel, EsPresto AG
09:45 Diskussion und Erfahrungsaustausch
10:30 Ende

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie dazu das Online-Formular.

 

Wie Public Affairs-Experten ihr Umfeld sehen

Dienstag, 18. September 2012

„Public Affairs-Verantwortliche sind Experten für die Nuancen des politischen Geschehens. Mit feinem Gespür analysieren sie Themenkonjunkturen und politische Prozesse und bringen die Expertise ihrer Unternehmen und Verbände in die Debatten ein.“

Mit diesen Worten, mit denen die Experten rund um die Kunst der Politikkontaktarbeit geadelt werden, beginnt die Agentur MSL Germany die Zusammenfassung von Ergebnissen ihrer aktuellen Umfrage (Ende Juni) unter Public Affairs-Verantwortlichen in Deutschland.

Ergebnisse zu allgemeinen Fragen zu (Wirtschaft und) Politik

Konferenz Xinnovations 2011 – Erste-Hand-Informationen über Verbands relevante Online-Werkzeuge

Montag, 18. Juli 2011

Verbände richten ihren Blick zunehmend auf die Vorteile von Online-Werkzeugen zur Unterstützung ihrer Arbeit. Von der Darstellung der Arbeitsabläufe, der Einrichtung zentraler Adress- und Wissensdatenbanken, der Durchführung von Veranstaltungen und Gremiensitzungen bis hin zur Organisation typischer Aufgaben und Services wie Information und Beratung, Weiterbildung und Lobbying können Arbeitsabläufe optimiert und die interne wie externe Kommunikation zielgruppengerecht digital unterstützt werden.

Die Xinnovations, eine Konferenz für netzbasierte Informationssysteme, greift diese Entwicklung auf und bietet Verbänden in diesem Jahr ein eigenes Forum mit dem Titel „Collaboration und Knowledge“. Ziel des Forums ist es, für konkrete Aufgaben, Herausforderungen und Angebote von Verbänden zu den Themen Prozess- und Wissensmanagement sowie Fortbildung und Seminargestaltung digitale Lösungen vorzustellen.

Die Teilnehmer erhalten ferner die Möglichkeit, die Best-Practise-Lösungen an Thementischen für ihre konkreten Bedarfe und Anforderungen zu testen. Gemeinsam mit Experten der Dienstleister können individuelle Anwendungsfälle durchgespielt und der konkrete Nutzen für die eigene Organisation erfahrbar gemacht werden. Aus den beiden Themenfeldern werden im Rahmen des Forums folgende Lösungsbereiche adressiert:

„Go Social Network? Yes, we do!“ – Zum Forum Verbandskommunikation

Mittwoch, 29. Juni 2011

„Yes, we do!“ Dies sollte Erkenntnis und Bekenntnis der teilnehmenden Organisationen nach dem Forum Verbandskommunikation der Kölner Verbändeseminare vom 27. und 28. Juni in Düsseldorf sein.

Gut 100 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich an zwei Tagen zu verschiedenen Aspekten rund um die Kommunikation im und mit Web 2.0 zu informieren und Anregungen zu erhalten: Von A wie Agenda Setting über Grassroots-Campaigning, Online- und Krisen-PR bis zum Aufbau einer Verbandscommunity waren thematische Schwerpunkte gesetzt. Zu den für mich besonders spannenden Beiträgen:

5 Fragen an … den Social-Media-Experten Marc Rosenfeld

Mittwoch, 18. Mai 2011

Marc Rosenfeld ist freier Management- und Kommunikationsberater. Er kennt die Arbeit von Verbänden und NGOs aus eigener haupt- sowie ehrenamtlicher Tätigkeit und hat dort insbesondere Social-Media-, Marketing- und Fundraising-Aktivitäten verantwortet.

 

 

V//T: Herr Rosenfeld, für viele Verbände präsentieren sich die Sozialen Medien als Buch mit sieben Siegeln. Liegt das Problem insbesondere bei den älteren Führungskräften, wie neulich ein Referent auf der re:campaign vertreten hat?

MR: Ich glaube Social Media ist nur bedingt eine Frage des Alters. Vielmehr geht es um Vorstellungskraft, die es ohne Zweifel erfordert, sich vorzustellen, dass Kommunikation mit Stakeholdern nicht mehr bzw. zunehmend über andere Kanäle läuft, als viele Führungskräfte es in Theorie und Praxis gelernt haben. Studien belegen, dass alle Altersschichten das Internet nutzen, Facebook wächst genau in dem Alterssegment am stärksten, in welchem sich die meisten Führungskräfte von Verbänden befinden und das Medium Internet bzw. die sozialen Netzwerke werden immer verständlicher und leichter zu bedienen. Die Frage nach der Nutzung des Web 2.0 muss also keine Frage des Alters sein. Richtig ist dennoch, dass die jüngeren Mitarbeiter einen leichteren und mit weniger Vorurteilen und Ängsten verbundenen  Zugang zu den neuen Medien haben. Es obliegt meistens diesen Mitarbeitern, die Vorgesetzten zu überzeugen. Seltener kommt der Impuls von oben.

V//T: Erfordert die überzeugende Nutzung von Web-2.0-Anwendungen eine besondere Unternehmenskultur? Oder kann man Social Media „lernen“?

In eigener Sache: Lösungen für digitale Kommunikation und Informationsmanagement

Dienstag, 29. März 2011

Verbände sind Informationsbroker. Ihr Kapital ist Information, ihre Währung Kommunikation. Professionelle Kommunikation und Informationsmanagement sind daher zentrale Erfolgsfaktoren.

Nur Zielgruppen gerechte Informationen haben überhaupt die Chance, als nützlich und wichtig wahrgenommen zu werden. Für Verbände besteht dabei erstens die Herausforderungen, sehr heterogene Zielgruppen wie (Mitarbeiter der) Mitglieder, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, Politik, Verwaltung, Journalisten, und mit dem Web 2.0 auch noch ein Heer (potentieller) Meinungsmacher zu bedienen.

Zweitens erfolgt das Kommunikationsmanagement unter komplexen Rahmenbedingungen wie eines zunehmenden Wettbewerbs um Aufmerksamkeit, einer wachsenden Regulierungsbreite und -tiefe, sowie steigender Anforderungen an Transparenz und Dialogfähigkeit, wobei die zur Verfügung stehenden Ressourcen in aller Regel limitiert bleiben.

Wie groß ist das politische Potenzial des Web 2.0?

Mittwoch, 12. Januar 2011

Castortransport, Stuttgart 21, Atomkraftwerk-Laufzeiten, Nestlé – Das Jahr 2010 ist reich an Beispielen, die scheinbar eine starke Rolle des Web 2.0 als Medium für die Vertretung gesellschaftlicher Interessen sowie ein allgemein gewachsenes politisches Bewusstsein belegen.

Der unvermeidliche Peter Kruse weiß, dass das Internet durch eine Repolitisierung der Gesellschaft und eine Machtverschiebung von Anbietern zu Nachfragern Wirtschaft und Politik revolutioniert. Und Kommunikationsberater stellen fest, dass soziale Medien ein Heranwachsen von kritischen Verbrauchern fördern. Zugrunde liegt die Vermutung, dass das Internet Menschen dazu bringt, sich politisch zu engagieren.

Bieten die sozialen Medien also die große Chance für Verbände und NGOs, durch neue und dauerhafte Unterstützer die Vertretung ihrer Interessen auf eine breitere Basis zu stellen und damit erfolgreicher zu gestalten?

Der Tagesspiegel ließ diese Woche Politikwissenschaftler zu Wort kommen, die das bezweifeln. Ihre grundlegende These lautet, dass das Internet zwar hilft, Proteste zu organisieren. Die Fähigkeit zur Mobilisierung und Überzeugung wird dem Netz jedoch derzeit abgesprochen.

2010 – ein kleiner Rückblick

Montag, 20. Dezember 2010

Mit dem zu Ende gehenden Jahr 2010 verbinde ich einige Ereignisse, Entwicklungen und Sachverhalte, die aus meiner Sicht auf interessante Trends und Herausforderungen für Verbände hinweisen.

1. Lobbyismus-Kritik

Das ganze Jahr über gab es in allen Medien (nicht immer differenzierte) Beiträge über den Lobbyismus und seine durchaus kritikwürdigen Aspekte. Während die „Interessenvertretung“ in der Debatte eher als gesellschaftlich getragen, und damit positiv konnotiert wurde, musste der „Lobbyismus“ als Inbegriff dunklen Treibens herhalten, das in Hinterzimmern willen- und ahnungslosen Abgeordneten von einer Minderheit für eine Minderheit geleitete Wirtschaftsinteressen diktiert.

Wie auch immer die individuelle Sichtweise dieser Debatte ausfällt, sie gibt den Verbänden Gelegenheit, offensiv an die Vorzüge der verbandlichen Interessenvertretung zu erinnern: Verbandspositionen repräsentieren bereits einen Kompromiss aus zusammengeführten Einzelinteressen und erleichtern aus der Sicht der Politik auf diese Weise den thematischen Abgleich mit gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Interessengruppen. Verbände verfügen hier gleichsam über ein Alleinstellungsmerkmal, das sie bewusster und aktiver nutzen sollten.

Auch der Forderung nach Transparenz über Auftraggeber und eingesetzte Mittel können Verbände selbstbewusst und entspannt entgegen sehen.

2. Web 2.0-Unsicherheit

Muss ich eigentlich twittern? Mit dieser mir in der Tat öfter gestellten Frage wurde eine über das Jahr eher noch zunehmende Verunsicherung bei Verbänden über den und das Nutzen von Social Media-Kanälen spürbar.

Da nur in seltenen Fällen Geschäftsführung oder Vorstandsmitglieder von Verbänden privat aktiv diese Kanäle nutzen, fehlt zunächst einmal regelmäßig ein Grundverständnis über die Funktionalität der dahinterstehenden Technik, die ein Ermessen über den sinnvollen Einsatz im Verband ermöglicht.

Meine Hinweise zu diesem Thema lauten: Nutzen sie diese Kanäle, sofern ihre Zielgruppen hierüber kommunizieren und sofern sie regelmäßig Inhalte/Botschaften transportieren können. Planen Sie die dazu notwendigen zeitlichen, persönlichen und finanziellen Ressourcen. Angebotene, dann aber vernachlässigte Kanäle sind verheerender als ein ausgebliebenes Angebot und werden im Web 2.0 rigoros bestraft.

Und schließlich: selbst eine (vorübergehende) Entscheidung gegen ein eigenes Angebot bedeutet keineswegs, die Kanäle unbeobachtet zu lassen. Auch andere Akteure diskutieren gegebenenfalls über ein Kernthema ihres Verbandes oder gar über ihre Organisation selbst – ohne dass sie davon wissen und damit ohne die Möglichkeit, darauf rechtzeitig zu reagieren. Zeiten, in der Themen gezielt gesteuert werden konnten, sind mit dem Web 2.0 vorbei.

Die Gaga-Methode – Zum Politikkongress 2010

Dienstag, 30. November 2010

Die Verunsicherung bei Verbänden und anderen Akteuren ist nach wie vor beträchtlich: Setzt das Web 2.0 neue Rahmenbedingungen für die politische Interessenvertretung? Wie verändert sich das Informations- und Kommunikationsverhalten der Zielgruppen? Folgt Web 2.0-Lobbying anderen Gesetzmäßigkeiten? Kann Web 2.0 als Multiplikator meiner Anliegen neue Chancen eröffnen? Nutzen mir „Follower“ und „Freunde“ beim Lobbying?

Eine prominente Chance, der Verunsicherung strukturierte Informationen und systematische Aufklärung entgegenzusetzen, bot der diesjährige Politikkongress unter dem Titel „Public Affairs und Lobbying im Web 2.0“ und – hat diese Chance im Wesentlichen vertan.