Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Schlagwort ‘Reputation’

Coaching – ein Berufsstand auf der Suche nach sich selbst

Montag, 16. Mai 2011

Coach ist kein geschützter Berufsstand, ebenso wie Berater. Jeder kann es werden bzw. sein und viele legen es in der Tat darauf an. Dies schafft Raum für Scharlatane und Trittbrettfahrer.

Erfreulich ist es daher, dass sich der Berufsstand selbst um Standards für die Ausbildung und Ausübung bemüht. Ebenso erfreulich erscheint es, dass die sich formierenden berufsständischen Interessen organisiert vertreten werden. Und so hat sich in diesen Tagen der Bundesverband zertifizierter Trainer und Business-Coaches e.V. (BZTB) gegründet.

Dies ist keine Meldung, die den interessierten Leser gleich mit der Zunge schnalzen lässt. Was sie allerdings interessant macht ist die Tatsache, dass dies wahrlich nicht die erste Verbandsgründung im Bereich Coaching in Deutschland gewesen ist: seit 2001 haben neben dem BZTB noch DBVC, DCV, DGfC, DFC, dvct, ICF, QRC, Coaching-Rochade, DCG, DCMV, DGCo, Deutscher NLP Coaching Verband, und DVSC das Licht der Welt erblickt.

Digitale Fingerabdrücke (II) – Die Web-Präsenz von Verbänden

Dienstag, 1. Juni 2010

Die Reputation eines Verbandes bestimmt sich heute zunehmend auch durch seine Web-Präsenz. Wissen Sie, welche Spuren Sie im Netz hinterlassen? Haben sie ihre Web-Präsenz im Griff?

Klar, sie pflegen regelmäßig ihren Web-Auftritt inhaltlich, optisch und technisch. Aber wie stellen ihre Mitglieder sie auf ihren Web-Seiten dar? Was sagen ihre Mitarbeiter im Netz zu ihrem Arbeitgeber? Und wie werden ihr Verband und seine Stellungnahmen im Netz kommentiert? Haben sie tatsächlich einen Überblick über ihr Online-Präsenz?

Digitale Fingerabdrücke (I) – Personalsuche im Netz

Montag, 24. Mai 2010

Für viele Organisationen ist die Personalsuche im Internet Standard. Dies beinhaltet nicht nur die Online-Ausschreibung von Stellen, sondern immer öfter ebenso die gezielte Recherche nach Informationen von Bewerbern im Internet.

Verbände sollten hier Taktgeber sein. Kommunikationskompetenz ist mithin ein zentraler Bestandteil des Mitarbeiterprofils von Verbänden. Verständnis und Erfahrung mit Web 2.0-Medien und der bewusste, seriöse Aufbau einer eigenen Online-Reputation qualifizieren neue Mitarbeiter.

Mitarbeiter sind Diplomaten

Mittwoch, 12. Mai 2010

Vor wenigen Tagen wurde öffentlich, dass interne Mails von Goldman-Sachs-Bankern ein zynisches Geschäftsgebaren dokumentieren. Unter anderem wurden Kunden verhöhnt, während sich deren An- und Rücklagen in Luft auflösten. E-Mails, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, von Mitarbeitern, die teilweise keinen direkten Kontakt zu Kunden und Medien haben, sorgten mithin dafür, dass der Ruf der Firma – ein weiteres Mal – empfindlich geschädigt wurde.

Das Beispiel illustriert, dass die Außenwirkung einer Organisation nicht mehr nur vom Auftreten der Geschäftsführung, der Kommunikationsabteilung, Sekretariat, Kundenberatern und den Fachreferenten abhängt. Organisationen müssen sich darauf einstellen, dass die gesamte Mitarbeiterschaft inklusive der vermeintlich nur intern wirkenden Kollegen und Kolleginnen als diplomatisches Corps zu betrachten und zu behandeln ist.