Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Schlagwort ‘Qualitätsmanagement’

Ante Portas: Deutscher Verbändekongress

Mittwoch, 19. Februar 2014

DVK14Der Deutsche Verbändekongress muss nicht vorgestellt werden.

Das mittlerweile alle zwei Jahre terminierte zentrale Treffen hauptamtlich geführter Verbände und vergleichbarer Organisationen findet Anfang kommender Woche wiederum in Düsseldorf, direkt am Airport statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) ist ideeller Träger des Kongresses. Das Programm ist vielseitig und spannend:

  • Lobbying, Kampagnenumsetzung, Verbandskommunikation
  • Führungskonzepte, Personalgewinnung, Karriere und Nachwuchsförderung
  • Veränderungen anstoßen, neue Richtungen denken
  • Mitgliederzufriedenheit, Markenentwicklung, Beitragsgestaltung
  • Preisverleihung „Verband des Jahres 2014“

Zwei Themen will ich herausheben, weil sie mir besonders am Beraterherzen liegen und ich sie auf dem Verbändekongress vorstellen kann:

  1. Qualitätsmanagement im Verband und DGVM ZERT 2.0: QM birgt ein nahezu völlig ungehobenes Potential für die Professionalität der gesamten Arbeit von Verbänden. Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement hat ganz aktuell das Konzept eines eintägigen Verbands-Checks entwickelt, der Organisationen an einem Tag deutlich macht, wo sie aus Sicht von QM stehen und was noch auf dem Weg zu einer (zertifizierungsfähigen) Einführung eines QM zu tun ist.
  2. Innovationskultur aktiv gestalten: In Verbänden wächst das Selbstverständnis, vorausdenkende Organisation und Innovationstreiber für die Mitglieder zu sein. In einem World Café werden am zweiten Veranstaltungstag Erfahrungen und Hinweise zu Innovationshemmern und -promotoren, Erfolgen, Voraussetzungen und ersten Schritten zusammengetragen und für die Teilnehmer aufgearbeitet.

Neugierig auf das Programm? Noch schnell anmelden?

 

FASTBREAK zu QM mit Online-Werkzeugen – Praxisbeispiel Verbandszertifizierung nach ISO 9001

Dienstag, 12. November 2013

iso 9001 zertifiziert Fotolia_13838504_SDer Nutzen eines Qualitätsmanagements wird in Verbänden leider immer noch nicht ausreichend wahrgenommen. Wo liegen die Vorteile? Ist ein QM-System auch für kleine Organisationsformen sinnvoll? Stehen Aufwand und Kosten wirklich in Relation zu angenommener Transparenz, Sicherheit, Effektivität und Effizienz? Welche weiteren Vorteile gibt es? Und wie lässt sich ein Qualitätsmanagementsystem erfolgreich einführen?

Antworten zu diesen Fragen bekommen die Teilnehmer des kommenden Frühstücksformats FASTBREAK in zwei Praxisvorträgen von Marlies Stern, Vorstand Deutsche Vereinigung der Rechtsanwalts- und Notariatsangestellten e. V. und Maya Biersack, Vorstand der EsPresto AG. Sie erörtern die oben genannten Fragestellungen anhand eines konkreten Zertifizierungsprojekts und zeigen gleichzeitig technische Lösungsmöglichkeiten auf.

Wann:
Donnerstag, den 21.11.2013
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema:  
Qualitätsmanagement mit Online-Werkzeugen –  Praxisbeispiel Verbandszertifizierung nach ISO 9001

Vortragende:
Marlies Stern, Vorstand Deutsche Vereinigung der Rechtsanwalts- und Notariatsangestellten e. V.; Maya Biersack, Vorstand EsPresto AG

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie dazu unser Online-Formular.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen spannenden Gedankenaustausch.

 

5 Fragen an … Maya Biersack zum Einsatz von Wikis in Verbänden

Dienstag, 10. Januar 2012

Maya Biersack ist im Vorstand der EsPresto AG, einem Full-Service IT-Dienstleister mit Sitz in Berlin. Im Rahmen des Themas „Wikis und Wissensmanagement“ bietet die EsPresto AG Beratung wie auch Implementierung und Wartung dieser Systeme an. Das Berliner Unternehmen hat Wiki-Lösungen bereits in Verbänden, aber auch in namhaften Unternehmen, wie „Apollo Optik“, „maxdome“ oder der „Berliner Stadtreinigung“  erfolgreich eingesetzt.

 

 

 

 

V//T: Frau Biersack, wir alle nutzen Wikipedia als die wohl umfangreichste und am meisten genutzte öffentliche Online-Enzyklopädie, also als Wissensmanagement-Plattform. Informationen und Wissen gibt es auch in Verbänden zu organisieren. Was prädestiniert Wikis darüber hinaus für die tägliche Verbandsarbeit?

MB: Man denkt beim Begriff „Wiki“ zunächst an ein Lexikon, allerdings sind die verbandsinternen Einsatzmöglichkeiten und der Nutzen von Wikis weitaus vielfältiger.

Einen wesentlichen Punkt stellt die Zusammenarbeit an Dokumenten dar. So können Positionspapiere, Stellungnahmen und Fachartikel komfortabel gemeinsam erstellt und permanent weiterentwickelt werden. Die Dezentralität spielt hierbei keine hinderliche Rolle: Das Dokument liegt zentral im Wiki und kann von den verschiedenen Standorten aus bearbeitet werden. Eine Kommentarfunktion erlaubt zusätzlich die inhaltliche Diskussion über den entstehenden Artikel. Alle Änderungen am Artikel werden mit Autor und Datumsstempel dokumentiert.

Da die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit – z.B. der Fachkreise im Wiki – für alle Mitglieder sichtbar sind, entsteht eine hohe Transparenz: Die Mitglieder erkennen die aktuellen Themen und können die Entstehung der einzelnen Artikel/Stellungnahmen nachvollziehen. So entsteht einfach durch die Zusammenarbeit eine Wissensbasis, in der Inhalte mit Hilfe einer ausgereiften Suchfunktion schnell gefunden werden können.

Neben der Diskussion am Fachartikel enthalten viele Wiki-Systeme auch die Blog-Funktion, so dass das Wiki als universelles Kommunikationsmedium im Verband für die tägliche Nutzung sehr geeignet ist.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Mailboxen entlastet werden und die Beteiligten Kommunikation und Inhalte an einem Ort vorfinden.

V//T: Für viele Verbände wird Qualitätsmanagement immer interessanter. Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement hat mit DGVM ZERT sogar ein auf der ISO 9001 basierendes Management- und Zertifizierungssystem entwickelt. Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess lässt sich über ein Wiki sicherlich ideal unterstützen. Gilt das für alle Anforderungen eines QM-Systems?

2011 – ein kleiner Rückblick

Donnerstag, 22. Dezember 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erneut ein Bundespräsident vor dem Sturz, Schulden- und Bankenkrise, Freiheitsbewegungen mit unzähligen Menschenopfern – Deutschland, Europa und die Welt boten in diesem Jahr eine Menge auf, um Politik, Politikwissenschaftler und Blogger in Atem zu halten.

Wir haben es hier eine Nummer kleiner und beschäftigen uns mit der internen Interessenkoordinierung und externen Interessenvertretung von Verbänden. Folgende Aspekte und Themen gehören in meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2011:

Verbands-Managementsystem DGVM ZERT mit Revision

Freitag, 22. Oktober 2010

Seit einigen Jahren besteht ein Management- und Zertifizierungssystem, das die besonderen Anforderungen, Gegebenheiten und Strukturen von Verbänden berücksichtigt: DGVM ZERT basiert voll auf der internationalen Norm DIN EN ISO 9001.

Aufgrund einiger meist redaktioneller Änderungen und Klarstellungen in der ISO 9001 mit der Revision 2008 ergab sich ein Anpassungsbedarf für den zugrundeliegenden DGVM ZERT-Kriterienkatalog. Alle notwendigen Änderungen sind nun in die aktuelle Fassung des Managementsystems eingeflossen, die ab sofort bestellt werden kann.

Damoklesschwerter Haftung, Steuer- und Kartellrecht – Risikominimierung durch Qualitätsmanagement

Freitag, 24. September 2010

Kartellrecht, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Dienstleistungs-, Informations-, und Überwachungspflichten, Datenschutz, Vertragsrecht, Steuerrecht und Gefährdung der Gemeinnützigkeit, Haftungsfragen von Ehren- und Hauptamt – Gesetzgeber, Verwaltung und Rechtsprechung haben Vereinen und Verbänden zahlreiche rechtliche Risikotatbestände beschert.

Die Übernahme von haupt- und ehrenamtlichen Leitungsfunktionen in Vereinen und Verbänden kann mit bemerkenswerten Haftungsrisiken verbunden sein. Es gibt immer wieder Fälle, in denen das Risikopotential individuellen verbandlichen Handelns falsch eingeschätzt bzw. gar nicht erst erkannt wird.

Über dem Verbandsmanagement schwebt ein Damoklesschwert rechtlicher Sanktionen oder finanzieller Verluste, gepaart mit einem Vertrauensverlust bei den Zielgruppen.

Zertifizierte Qualität für Verbände

Montag, 3. Mai 2010

"ISO 9001"

Jeder Verband strebt nach Erfolg. Ein Gradmesser für Erfolg ist die Zufriedenheit der Mitglieder und Interessengruppen und ihr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Organisation. Der Fülle von internen und externen Anforderungen und Wünschen aller Anspruchsgruppen zu entsprechen und sich zügig auf Veränderungen des Umfeldes einstellen, oder sie idealer Weise antizipieren zu können, ist eine beachtliche, permanente Managementaufgabe.

Was kann Qualitätsmanagement zur optimalen Erfüllung dieser Aufgabe beitragen?