Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Schlagwort ‘Projektmanagement’

Das Ende des Projektmanagements!

Dienstag, 14. Januar 2014

ov_berforderungfotolia_35103278_lWow! denkt der Leser, welch steile These. Klingt vielversprechend. Und schon lesen Sie los.

Klingt nach verkaufsfördernder Hochverbalisierung durch die Marketingabteilung eines Verlages. Und richtig, es geht hier in der Tat um ein Buch von Ronald Hanisch mit dem Untertitel „Wie die Digital Natives die Führung übernehmen und Unternehmen verändern“.

Es gibt viel zu sagen und zu lernen über die Generation Y, die Digital Natives. Wer sie sind, was sie wollen, wie sie mit ihrem Selbstverständnis und Erfahrungen in die Arbeitswelt drängen und dort Arbeitsformen und Unternehmenskultur verändern.

Warum sollte die Generation „Warum“ nicht auch das etablierte Projektmanagement hinterfragen? Und das lohnt sich womöglich noch, denn Generationen von Projektmanagern haben mit den etablierten, tradierten Prinzipien und Lehren immer wieder Schiffbruch erlitten. Und so zitiert Hanisch genüsslich mehrere Studien, die feinsäuberlich das Scheitern von Projekten belegen.

Hanischs zentrale These beschreibt, dass heutzutage Anforderungen, Rahmenbedingungen und damit auch Ziele, Termine und Budgets in Projekten regelmäßig Neuausrichtungen erführen. Alles geriete bzw. sei unaufhörlich in Bewegung und zusätzlich beschleunigten Digital Natives durch die Digitalisierung der Zusammenarbeit Projekte unaufhörlich.

FASTBREAK – Themenfrühstück für Verbände am 11. Juni: Teamwork im Netz

Freitag, 31. Mai 2013

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Die Veranstaltung ist mittlerweile ausgebucht!

Das Veranstaltungs-Format „FASTBREAK – Digitale Verbandsarbeit im Dialog“ thematisiert auf seiner kommenden Sitzung Online-Dienste, die für die Zusammenarbeit im Tagesgesschäft einen hohen Nutzen stiften können und nahezu kostenlos sind.

Praxislösungen zur effektiven Arbeit in der Cloud präsentiert Oliver Effner, Geschäftsführer der Unternehmensberatung ScrumCom. Er zeigt, wie effizient und komfortabel Dienste wie DropBox, onwnCloud und Google+ die Zusammenarbeiten machen und wo die Grenzen liegen.

Wann:
Dienstag, den 11.06.2013
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema:  
Teamwork im Netz – digitale Verbandsarbeit mit DropBox, Google+ und Co

Vortragender:
Oliver Effner, Geschäftsführer ScrumCom Unternehmensberatung

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie dazu unser Online-Formular.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen spannenden Gedankenaustausch.

 

Problem-BER: Flitzpipen des Projektmanagements

Dienstag, 8. Januar 2013

Flughafen BER - BauunterlagenZwischen Schadenfreude und Sarkasmus

Als der Münchener Flughafen seinerzeit 28 km von München entfernt in Betrieb genommen wurde, soll aus Berlin gefrotzelt worden sein, dass er tatsächlich nur mit dem Flugzeug zu erreichen sei.

Aktuell könnte es aus München zurück schallen, dass der neue Berlin-Brandenburger Flughafen mit fast allen Verkehrsmitteln zu erreichen ist – nur eben nicht mit dem Flugzeug.

In Berlin geht man mit Meldungen zum Kopfschütteln heiter-sarkastisch um: „Berlin kriegt keinen hoch“, „Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen!“ und „Mr. Wowereit, please open this Gate!“ sind nur einige Beispiele, die das Unfassbare im Falle BER erträglich machten.

Aber diese Zeit ist vorbei. Zur vierten Verschiebung des Eröffnungstermins und allen Begleitmeldungen von der Schreckensbaustelle fällt einem nichts Witziges mehr ein!

Willy Brandt, der seinen Namen für den Untertitel des Flughafens herhalten musste, wird sich bereits mehrfach im Grab gedreht haben. Eine Umdrehung galt sicherlich der Verweigerung der Übernahme von Verantwortung seitens der Mitglieder des Aufsichtsrates. Willy Brandt wusste noch, wie das geht.

Das Debakel

Veränderungsvorhaben – Management von Kopf und Bauch

Montag, 14. Juni 2010

Geplante Reorganisations- und Veränderungsmaßnahmen führen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu Aufregung und Betriebsamkeit. Fusion, Umzug, strategische Neuausrichtung, organisatorische Anpassungen oder auch nur eine aktualisierte Gewichtung der Kernaufgaben: das Vorhaben mag plausibel, nachvollziehbar, angemessen oder gar notwendig sein – durchsetzbar ist es damit noch lange nicht. Denn mit dem Vorhaben werden die Karten für das interne Machtgefüge neu gemischt. Und wer will das schon?

Es ist erstaunlich, dass mit beständiger Regelmäßigkeit Hitlisten über Gründe des Scheiterns von Veränderungsprojekten aufgestellt werden – und ebenso regelmäßig wie hartnäckig ohne jegliche Konsequenzen bleiben.