Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Schlagwort ‘Personalsuche’

Social Recruiting – Von den ganz Großen lernen

Mittwoch, 12. Februar 2014

unnamedStellenanzeige platzieren und warten, wie dutzende von Bewerbungen die Briefkästen zum Bersten bringen – das war Recruiting 1.0.

Heute warten, kurz gesagt, die Bewerber und Bewerberinnen auf die Ansprache von Arbeitgebern auch und gerade in den sozialen Netzwerken.

Organisationen verwenden Daten aus sozialen Netzwerken für eine gezielte Platzierung von Werbemaßnahmen. Der Fokus liegt auf den Interessen der Zielpersonen, nicht in einer müden Aufzählung der Qualitäten der Arbeitgeber.

Wer hier dazu lernen will und sich nicht scheut, auf große Namen zu treffen, ist bei der Konferenz „World Class Social Recruiting and Talent Relationships 2014“ am 9./10. April in der Villa Manskopf in Frankfurt am Main genau richtig.

Social Recruiting-Pioniere liefern Einblicke in die Best Practices ihrer Unternehmen. Die Konferenz bringt Experten beispielsweise von Dell, Informatica, Deutsche Bahn, ProSiebenSat1, der Hochschule Niederrhein und CERN zusammen. Insgesamt sind 14 Fallstudien nationaler und internationaler Unternehmen im Programm. Hervorgehoben sei an dieser Stelle Kerstin Wagner von der Deutschen Bahn, die Social Recruiting als Teil einer größer angelegten Employer Branding-Strategie vorstellt.

Zusätzlich wird Bestseller-Autorin Aliah Wright aktuelle Innovationen im Social Recruiting präsentieren, und Harvard-Autor Rasmus Schjoedt Pedersen geht auf die Integration der Abteilungen außerhalb von Human Resources ein.

Hier geht es zum Programm und hier zur Anmeldung.

Bei einer Registrierung bis zum 20. Februar wird mit dem Buchungscode WCTRVT ein Rabatt von 30 Prozent auf die Kongressgebühr gewährt.

 

Personalwirtschaft benennt HR-Trends 2013

Dienstag, 29. Januar 2013

trends_2013_cover_150x100Für das Jahr 2013 hat die Zeitschrift Personalwirtschaft erneut zehn HR-Themen zu Trends ausgerufen.

In einer Sonderausgabe werden zu den personalwirtschaftlichen Themen aktuelle Erkenntnisse zusammengefasst und mögliche wie sinnvolle Auswirkungen für die betriebliche Praxis dargestellt.

Die zehn Trends lauten aus Sicht der Personalwirtschaft:

  1. Recruiting – Social Media: Nice to have oder Pflicht?
  2. Employer Branding – Langsam wird es Ernst
  3. Talent Management – Mit Humboldt im Rücken
  4. E-Learning – Wie im wahren Leben
  5. Corporate Social Responsibility – Der fehlende Nenner unter dem Strich
  6. Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM versenkt Suchtproblematik
  7. Outsourcing/Payroll – „Drum prüfe, wer sich ewig bindet…“
  8. Betriebliche Altersversorgung – Vom Stiefkind zum Hoffnungsträger
  9. Zeitarbeit – Der Flaute trotzen und das Image aufpolieren
  10. Arbeitsrecht – Alles was rechtens ist

Wenn wir mal hintanstellen, dass es sich bei dieser Sonderausgabe um eine Werbeformat handelt, und nicht alle genannten HR-Themen gleichermaßen Bedeutung für die Verbandswelt haben, ist es doch eine interessante Lektüre für jede/n Geschäftsführer/in bzw. Personalverantwortliche/n in Verbänden, um zu prüfen, welche aktuellen Entwicklungen in welcher Form eine Berücksichtigung bzw. Intensivierung lohnen.

Die Ausgabe Trends 2013 können hier von personalwirtschaft.de angeschaut und heruntergeladen werden.

 

Employer Branding, Personal Marketing, Recruiting

Freitag, 24. Februar 2012

Der Verbände//Talk greift ganz regelmäßig auch Themen der Personalentwicklung auf. Seit einigen Wochen habe ich auf der Themen-Liste eine kurz-knappe begriffliche Einordnung von Employer Branding, Personal Marketing und Recruiting, die erstens inflationär und zweitens nicht immer trennscharf genutzt werden.

Nachdem ich bei saatkorn. kürzlich einen Hinweis auf Queb e. V., den Berufsverband in Deutschland zu eben diesen Themenfeldern gefunden habe, übernehme ich die dort abgestimmten, sehr griffigen Definitionen gern.

Zusätzlich gibt’s erklärende Kurzfilmchen zu den Begriffen.

5 Fragen an … die Verbändeberaterin Dr. Sabina Fleitmann zu Mitarbeiterprofilen und Recruiting in Verbänden

Montag, 11. Juli 2011

Frau Dr. Sabina Fleitmann ist selbständige Organisationsberaterin für Verbände. Sie unterstützt bei der strategischen Verbandsentwicklung und beim Gremien- und Personalmanagement und bietet auch Seminare und Workshops zu diesen Themen an. Das Personalmanagement in Verbänden kennt sie auch aus eigener langjähriger Tätigkeit als Geschäftsführerin in einem Berufs-/Personenverband.

V//T: Frau Dr. Fleitmann, Personalmanagement ist für Verbände nicht immer ein Thema mit oberster Priorität, vielfach stehen – auch angesichts ausgelasteter Kapazitäten in den eher kleinen Geschäftsstellen – drängende sachliche Fragen und Mitgliederanliegen im Geschäftsführungsalltag im Vordergrund. Was bringt Sie dennoch dazu, dem Personalmanagement eine relativ große Bedeutung beizumessen?

SF: Für mich ist Personalmanagement auf keinen Fall Selbstzweck, darf nicht isoliert gesehen werden, sondern nur im Zusammenhang mit den Zielen und Strukturen des Verbandes insgesamt. So gesehen ist Personalentwicklung immer auch Organisationsentwicklung. Was heißt das konkret?

Wenn ich gute Ergebnisse in und für meinen Verband erreichen will, also sachlich erfolgreich dastehen möchte, brauche ich Menschen, die mit mir gemeinsame die Ziele umsetzen möchten, und dafür auch fachlich und persönlich gut geeignet sind. Gerade in den für Verbände typischen kleinen Geschäftsstellen muss ich notwendigerweise MitarbeiterInnen binden und halten, gleich auf welcher Ebene, weil Wissen und Strategien in Verbänden sehr stark personengebunden sind.

Personalmanagement und damit auch ein Mitarbeiterprofil Verbandsarbeit ist ein Instrument, das bei der Positionierung des Verbandes helfen kann, das den Verband in seinem Fachumfeld, aber auch in der allgemeinen Öffentlichkeit verknüpft, und das schlicht und einfach den Verbandsalltag und die Verbandsaktivitäten stärker strukturiert, systematisiert und damit alle Beteiligten, also Haupt- und Ehrenamt, entlastet und für ihre Aufgaben verstärkt motiviert.

Personalsuche mit xing, Imagewerbung mit facebook

Mittwoch, 16. Februar 2011

Über die Bedeutung der Social-Media-Kanäle beim Recruiting deutscher Unternehmen gibt die kürzlich veröffentlichte Studie recruiting trends 2011 der Unis aus Bamberg und Frankfurt/Main sowie der Online-Stellenbörse Monster Auskunft.

Die Rahmenbedingungen in Unternehmen sind differenziert, doch lassen sich aus Sicht von NGOs und Verbänden nützliche Hinweise über den wachsenden Stellenwert des Internets und von Social-Media-Anwendungen für die Personalsuche erhalten:

  • 87% der offenen Stellen werden auf der eigenen Website angeboten, 61,2% in Internet-Stellenbörsen und nur 20,2% in den Printmedien.
  • Rund sieben von zehn eingehenden Bewerbungen sind elektronisch.
  • Die besten Kandidaten kommen laut der Rekrutierungsverantwortlichen 1. über das eigene, persönliche Netzwerk, dann 2. über die Unternehmens-Website und 3. über Internet-Stellenbörsen. Die Zufriedenheit mit Kandidaten, die über soziale Netzwerkplattformen ist dagegen gering.
  • Bei den Social-Media-Anwendungen hat xing die größte Bedeutung: 12,7% der Unternehmen schalten dort regelmäßig Stellenanzeigen, 18% suchen dort aktiv nach Kandidaten und 21,1% nach ergänzenden Informationen über Bewerber. Informationen über Bewerber werden aber auch bei facebook (9,1%) sowie bei StudiVZ und MeinVZ (8,3%) ermittelt.
  • Das E-Recruiting verbessert nach Auskunft der Befragten den Personalbeschaffungsprozess, indem insbesondere die Daten- und Bewerberqualität erhöht wird sowie die Durchlaufzeiten und Kosten pro Bewerbung reduziert werden.

Und nebenbei verrät die Studie noch die aktuell großen HR-Trends, die in den Unternehmen gesehen werden: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Employer Branding (Aufbau einer Arbeitgebermarke) und Mitarbeiterbindung. Und beim Imageaufbau wird eher auf facebook gesetzt.

 

Digitale Fingerabdrücke (I) – Personalsuche im Netz

Montag, 24. Mai 2010

Für viele Organisationen ist die Personalsuche im Internet Standard. Dies beinhaltet nicht nur die Online-Ausschreibung von Stellen, sondern immer öfter ebenso die gezielte Recherche nach Informationen von Bewerbern im Internet.

Verbände sollten hier Taktgeber sein. Kommunikationskompetenz ist mithin ein zentraler Bestandteil des Mitarbeiterprofils von Verbänden. Verständnis und Erfahrung mit Web 2.0-Medien und der bewusste, seriöse Aufbau einer eigenen Online-Reputation qualifizieren neue Mitarbeiter.