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Warum sich nichts ändert

Stop der KettenreaktionMal ehrlich: Kann man nicht verzweifeln? Wir lesen von der Notwendigkeit ständiger Weiterentwicklung und Veränderung und es klappen nicht mal die Standardabläufe.

Während die Funktionalitäten für den Relaunch der Website immer noch nicht geklärt sind, erzählen die lieben Geschäftsführerkollegen von quasi beiläufig eingeführten CRM, DMS und Unternehmenswikis, die nun zu einer neuen Kommunikationskultur geführt haben.

Glauben Sie nichts davon!

Wir haben Ideen zur Weiterentwicklung von Organisationen, deren positiven Effekte auf der Hand liegen, ernten in Mitarbeiterversammlungen zustimmendes Kopfnicken, und haben dann doch den Eindruck, die Mitarbeiter zu ihrem Glück Schritt für Schritt drängen zu müssen.

Warum tun sie nicht längst, was auf der Hand liegt? Warum ziehen sich auch überschaubare Projekte endlos, warum scheitern mitunter gut gemeinte Vorhaben?

Weil es nicht um die Sache, die eigentlichen Inhalte der Veränderung geht. Es geht vielmehr darum, ob der Wandel Personen zu Gewinnern oder Verlierern macht.

Mit Veränderungen ändern sich gewohnte Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche. Und damit geht es um Macht, Einfluss, Status und Annehmlichkeiten. Wer da den Kürzeren zieht, ist Verlierer und wird deswegen – wenn Sie Glück haben – kein Unterstützer ihres Vorhebens. Meistens werden die Betreffenden sogar passiven oder aktiven Widerstand leisten.

Wer dies bei Veränderungsvorhaben nicht berücksichtigt, wird sein blaues Wunder erleben.

Und darum geht es beim Change Management.

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