Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Archiv Mai, 2013

FASTBREAK – Themenfrühstück für Verbände am 11. Juni: Teamwork im Netz

Freitag, 31. Mai 2013

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Die Veranstaltung ist mittlerweile ausgebucht!

Das Veranstaltungs-Format „FASTBREAK – Digitale Verbandsarbeit im Dialog“ thematisiert auf seiner kommenden Sitzung Online-Dienste, die für die Zusammenarbeit im Tagesgesschäft einen hohen Nutzen stiften können und nahezu kostenlos sind.

Praxislösungen zur effektiven Arbeit in der Cloud präsentiert Oliver Effner, Geschäftsführer der Unternehmensberatung ScrumCom. Er zeigt, wie effizient und komfortabel Dienste wie DropBox, onwnCloud und Google+ die Zusammenarbeiten machen und wo die Grenzen liegen.

Wann:
Dienstag, den 11.06.2013
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema:  
Teamwork im Netz – digitale Verbandsarbeit mit DropBox, Google+ und Co

Vortragender:
Oliver Effner, Geschäftsführer ScrumCom Unternehmensberatung

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie dazu unser Online-Formular.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen spannenden Gedankenaustausch.

 

5 Fragen an Rechtsanwalt Thomas Schwenke über Stolperfallen für Verbände bei Datenschutz und Internetrecht

Montag, 27. Mai 2013

RA_Thomas_Schwenke_2000_2666Thomas Schwenke betreibt eine Rechtsanwalts-Kanzlei in Berlin, mit der er sich auf den Bereich Internetrecht und Recht der neuen Medien spezialisiert hat. Er hat zum Thema mehrere Beiträge und Bücher veröffentlicht.

V//T: Adressennutzung, Meldepflichten nach BDSG, Impressumspflichten bei Social Media-Kanälen, der Einsatz von Social-Plugins, Nutzungsrechte, Abmahnwellen – Datenschutz und IT-Recht treiben einem mitunter Tränen in die Augen.

Halten Sie die mit den Rechtsgebieten verbundenen Fragestellungen und Probleme für besonders komplex oder ergibt sich manche Unsicherheit eher daraus, dass im dynamischen Internet immer wieder neue Rechtsfragen zur auftauchen?

TS: Ich denke, dass beides zutrifft. Zum einem sind die Datenschutz- und Urheberrechtsvorschriften sehr abstrakt formuliert, um möglichst zukunftssicher zu sein. Das heißt, indem auf konkrete Beispiele verzichtet wird, können die Gesetze auch auf neue Techniken angewendet werden. Das Problem dabei ist, dass kaum ein juristischer Laie die Gesetze verstehen kann und die Juristen sich oft mit der Technik schwer tun.

Aber auch wenn die technischen Vorgänge klar sind, legen Juristen Gesetze oft unterschiedlich aus, so dass viele Streitpunkte vor Gericht geklärt werden müssen. Ein gutes Beispiel sind die Social Plugins von Facebook. Zu den Fragen ob sie einen Datenschutzverstoß darstellen, ob Websitebetreiber für diesen verantwortlich sind und ob ihnen überhaupt Konsequenzen drohen, werden völlig unterschiedliche Ansichten vertreten.

V//T: Für viele Verbände sind ihre Adressdatenbestände sehr wertvoll, die regelmäßig auch Personen umfassen, die nicht aus dem Mitgliederbereich stammen.

Dürfen diese Personen strenggenommen zu Veranstaltungen des Verbandes eingeladen werden oder Adressat von Verbands-Newslettern sein? Kann man von einer notwendigen „Einwilligung der Betroffenen“ nach  Bundesdatenschutzgesetz ausgehen, wenn die entsprechenden Adressaten in der Vergangenheit an Veranstaltungen teilgenommen haben bzw. Newsletter nicht beanstandet haben?

5 Fragen an Simon Raiser von planpolitik über tiefere Einblicke in politische Dynamiken und Aushandlungsprozesse

Mittwoch, 22. Mai 2013

Simn-Raiser-planpolitik-CIMG3457_kleinSimon Raiser ist einer der beiden Geschäftsführer der planpolitik GbR, die seit 2005 mit politischen Planspielen, Trainings, Workshops sowie durch die Erstellung von Lehrmaterialien politische Zusammenhänge vermittelt.

V//T: Planpolitik hat sich zur Aufgabe gemacht genauer zu klären, wie Politik funktioniert. Nun gibt es hierzu reichlich Literatur, Informationen im Netz sowie die tägliche Berichterstattung der Medien. Welchen Mehrwert bietet planpolitik für welche Zielgruppen?

SR: planpolitik hat sich auf den Einsatz von interaktiven Lernmethoden für sehr unterschiedliche Zielgruppen spezialisiert, d.h. wir möchten die Teilnehmenden unserer Angebote in erster Linie selbst erfahren lassen, wie man beispielsweise als Interessenvertretung Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Teilnehmenden nachhaltiger lernen, wenn sie mit einbezogen werden. Und dazu macht es ihnen meistens auch noch Spaß.

Interaktive Methoden sind insofern eine ideale Ergänzung für die von Ihnen genannte Literatur oder auch für den klassischen Vortrag. Sie verstetigen durch das eigene Erfahren das Erlernte, führen zu einer reflektierten Sichtweise auf das gewählte Problemfeld und ermöglichen häufig Erkenntnisse für eine effektive Vorgehensweise in der „realen Welt“.

Diese Grundannahmen über den Mehrwert interaktiver Methoden sind unserer Erfahrung nach übrigens unabhängig von der Zielgruppe. Entsprechend haben wir Angebote für Schüler, Studierende und Berufstätige.

V//T: Politik hat etwas mit formal-juristischen Grundlagen wie Gesetzen, Verordnungen und auch Geschäftsordnungen zu tun. Dann geht es aber auch um konkurrierende Interessen, deren Vertreter innerhalb und außerhalb der Politik, um Ressourcen, Einfluss, Macht und die Rolle der Medien. Welche Rolle spielt die politische Interessenvertretung, das Lobbying in ihren Angeboten?

DFV e.V. – Wenn eine Abkürzung für Verwirrung sorgt

Donnerstag, 16. Mai 2013

Fragezeichen-silhouettes-68483_640Spectaris, BITKOM, DIHK, BDI, ZDH – Verbands-Abkürzungen sind praktisch und leben auch von ihrer Eindeutigkeit: „Der DIHK“, „Der BDI“, „Der BITKOM“, es braucht keine weitere Klarstellung, welche Organisation damit gemeint ist.

Teilweise sind die Kürzel sogar offizieller Bestandteil des Verbandsnamens und damit beim Registergericht dokumentiert.

Eindeutigkeit führt natürlich nicht automatisch zu beachtlicher Bekanntheit: Beim FVHF, dem „Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V.“, ist die Eindeutigkeit soweit gegeben, da – vorbehaltlich der Vollständigkeit meiner Recherche – kein weiterer Verband oder eine andere Organisation mit diesem Kürzel in Deutschland existiert.

Das Kürzel BDA teilen sich neben der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände auch der Berufsverband Deutscher Anästhesisten sowie der Bund Deutscher Architekten – den ersteren wird es nicht stören.

Schlichtweg unübersichtlich, völlig uneindeutig und damit in keiner Weise praktisch wird es, wenn wir den Versuch starten, Verbände mit dem Kürzel DFV zu benennen. Sehen Sie selbst:

YouTube-Clip erklärt Social-Media-Regeln für Mitarbeiter

Sonntag, 12. Mai 2013

Bei vielen großen Unternehmen sind Social-Media-Richtlinien Standard. Sie geben der Kollegenschaft vor, wie sie Social Media-Kanäle mit dem Ziel nutzen sollen bzw. dürfen, dem Unternehmen möglichst zu nutzen, zumindest aber nicht zu schaden.

Wir wissen, dass die Nutzung eines Social Media-Angebots durch den Einsatz von Bildern und Videos tendenziell steigt.

Konsequenter Weise geht die Generali-Gruppe in Deutschland bei der Vermittlung von Social Media-Richtlinien eben diesen Weg: Anstatt lange Texte an die Mitarbeiter auszugeben, wurde eine Agentur mit der Erstellung eines Video-Clips beauftragt.

Die zentralan Aussagen des Clips lauten:

  • Gute Kommunikation verzichtet auf Anfeindungen, Beleidigungen und Verleumdungen.
  • Schlechter Stil wirft kein gutes Licht auf Sie oder die Generali Versicherungen.
  • Firmen-Interna oder Kritik an der Konkurrenz sind in privaten Netzwerk-Profilen nicht gut aufgehoben.
  • Äußerungen über die eigene Firma sind eine persönliche Meinung und sollten auch so beschrieben werden.
  • Achten Sie auf das Urheberrecht zu Texten, Fotos etc.
 

FASTBREAK – Themenfrühstück am 14. Mai: Was verhindert Innovation in Organisationen?

Montag, 6. Mai 2013

innovation-73327_640Wenn von Tools und IT zur Unterstützung der digitalen Verbandsarbeit die Rede ist, liegt der Begriff „Innovation“ nicht weit, verstanden als etwas spürbar „Neues“, spürbar „Anderes“, das sich in der Anwendung bewährt.

Doch allzu oft scheitert der Einsatz moderner IT-Anwendungen, weil sie organisationsintern auf Ängste, Hindernisse oder gar systematische Ablehnung stoßen.

Das kommende FASTBREAK widmet sich daher der Frage, was Innovation in Organisationen verhindert, welcher Innovationsbedarf in Verbänden auszumachen ist, und welche Stellschrauben und Ansätze für die Organisation einer systematischen Innovationskultur sinnvoll sind.

Anregungen und Lösungsvorschläge präsentiere ich in meiner Eigenschaft als Geschäftsführer von Meilenstein! zusammen mit Christian Lippmann, Geschäftsführer der Berliner Firma structura.

Wann:
Dienstag, den 14.05.2013
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Thema:  
Was verhindert Innovation in Organisationen und wo kann man ansetzen?

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen Sie dazu unser Online-Formular.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen spannenden Gedankenaustausch.