Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Archiv April, 2013

MdB veröffentlicht Social Media-Leitfaden

Montag, 29. April 2013

Immer mehr Bundestags-Abgeordnete nutzen Social Media-Kanäle. Dieser Hinweis hat weder Neuigkeitswert, noch ist er überraschend.

Wenn ein MdB jedoch einen „Leitfaden Social Media 2013“ veröffentlicht, dann ist das eine Nachricht!

Es geht um den CDU-MdB Dr. Peter Tauber, der mit dem nachfolgenden Leitfaden den Einsatz sozialer Medien für die politische Kommunikation thematisiert.

In einem Kurz-Interview äußerst sich Dr. Tauber über die Beweggründe, den Leitfaden zu verfassen, die Möglichkeiten von Social Media in der politischen Kommunikation und ihre Bedeutung bei der kommenden Bundetagswahl.

Dr. Tauber bei twitter und bei facebook.

SocialMedia Leitfaden Peter Tauber 2013

 

Lobbying und Compliance in Verbänden

Montag, 22. April 2013

Reichstag-Fotolia_5095159_MEine der geborenen Funktionen von Verbänden ist es, ihren Mitgliedern eine Plattform für Information und Austausch zu bieten.

Seit einigen Jahren ist diese Aufgabe in das Blickfeld der Kartellbehörden gelangt. Denn nahe lag in einigen nachgewiesenen Fällen, auf Grundlage ausgetauschter Informationen, gemeinsame Überlegungen für Markt relevantes Vorgehen der Mitglieder zu entwickeln.

Damit hat sich für Verbände ein Risikofeld aufgetan, das bisher im Wesentlichen Unternehmen betraf. Und dies kann als die Geburtsstunde von Compliance in Verbänden gelten, die Ergebnis des gestiegenen Bewusstseins auch gegenüber rechtlichen Risikotatbeständen auf anderen Gebieten gewesen ist, wie Internetrecht, Datenschutz, Steuerrecht, Gemeinnützigkeit, Haftungsfragen von Ehren- und Hauptamt.

Nun wird in einem aktuellen Beitrag der Corporate Compliance Zeitschrift dafür geworben, auch das Lobbying in Compliance-Regelungen in Unternehmen einzubeziehen. Ist dies auch für Verbände empfehlenswert?

FASTBREAK – Themenfrühstück am 18. April zu mobiler Verbandskommunikation

Freitag, 12. April 2013

Mobile-Geräte-Fotolia_48112716_SNeue Kommunikationskanäle eröffnen Verbänden weitere Möglichkeiten, mit ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Doch welcher Kanal ist der Richtige und wie nutzt man ihn am besten?

Der Vortrag „Mobile Verbandskommunikation mit Apps, Web Apps & Co“ beim Themenfrühstück ´FASTBREAK – digitale Verbandsarbeit im Dialog` thematisiert die verschiedenen Merkmale von nativen Apps, Web Apps und mobilen Websites in Abgrenzung zur klassischen Website.

Anhand von Praxisbeispielen erfahren die Teilnehmer, worauf es bei der Auswahl der Inhalte ankommt, welches die spezifischen technischen Merkmale sind und ob Responsive Design als Wunderwaffe der Zukunft gelten kann.

Über den produktiven Einsatz von Smartphones und Tablets für die Verbandsarbeit referiert Armin Berger, Geschäftsführer von 3pc GmbH Neue Kommunikation. Zu seinen Kunden gehören mehrere Verbände und öffentliche Auftraggeber.

Wann:
Donnerstag, den 18. April 2013, 
8:30 Uhr – 10:30 Uhr

Wo:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Agenda:
08:30 Uhr Stressfreies Ankommen bei Café und Snacks
09:00 Uhr Impuls: Apps, Web Apps, Mobile Websites etc.  – Viele Möglichkeiten für Verbände!
von Armin Berger, Geschäftsführer 3pc GmbH Neue Kommunikation
09:45 Uhr Diskussion und Erfahrungsaustausch
10:30 Uhr Ende

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Management-Verantwortliche in Verbänden und Organisationen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, eine Registrierung ist erforderlich. Bitte nutzen dazu das Online-Formular.

 

Fähige Abgeordnete durch höhere Bezüge?

Dienstag, 9. April 2013

Geld case-96184_640„Neben Ihrer Leidenschaft für den Besuch von Versammlungen der Kolpingjugend oder Arbeiterwohlfahrt bringen Sie ausgewiesene Kenntnisse der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität mit. Sie möchten die Möglichkeit nutzen, die eigene Entwicklung und die der Bundesrepublik Deutschland entscheidend mitzugestalten. Sie können sich jederzeit druckreif in Wort und Bild verständigen. Eine Bereitschaft zu 80-Stunden-Wochen wird vorausgesetzt.“

So formuliert der Tagesspiegel eine mögliche Jobbeschreibung für Bundestagesabgeordnete als Reaktion auf Passagen des jüngst veröffentlichten Abschlussberichts der Unabhängigen Kommission zu Fragen des Abgeordnetenrechts.