Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Archiv August, 2011

5 Fragen an … die Designer Marta Pasiek und Chris Horntrich zur Rolle des Designs beim Gesamtauftritt von Verbänden

Mittwoch, 17. August 2011

Die Designer Marta Pasiek und Chris Horntrich sind Geschäftsführer der Agentur yellow too in Berlin. yellow too arbeitete unter anderem in den Bereichen corporate design und interaction design für den DIHK, den Markenverband, den VdTÜV und den BDI.

 

 

 

 

 

V//T: Um wahrgenommen zu werden und letztendlich erfolgreich zu sein, bauen Verbände sehr stark auf Inhalte. Welche Rolle spielt aus eurer Sicht darüber hinaus ein klarer Gesamtauftritt und wie lässt sich der festmachen?

yt: Inhalte ohne Design existieren nicht. Im Internet werden Inhalte immer dann wahrgenommen, wenn die Usability und die Funktionalitäten stimmen. Deshalb müssen Verbände wie starke Marken agieren und professionell gepflegt und gestaltet werden. Ein konsistenter Gesamtauftritt braucht ein gutes Corporate Design, das den Absender immer eindeutig kommuniziert und sich gleichzeitig flexibel an alle Medien und kommunikativen Anforderungen anpassen lässt.  So schaffen wir durch Design eine größere Aufmerksamkeit bei den Zielgruppen und eine stärkere Differenzierung.

Wir verstehen Verbände als Informationsbroker, die im Umfeld von Politik, Verwaltung, Öffentlichkeit, Wirtschaft und den Mitgliedern agieren. Die Qualität ihrer Informationen und ihrer Kommunikation beeinflusst maßgeblich ihre Wahrnehmung und ihren Erfolg.

V//T: Mit der Agentur yellow too seid ihr seit Jahren für namhafte Verbände tätig. Wo liegen die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit?

Pluragraph ermöglicht Vergleich von Social-Media-Aktivitäten politischer Interessengruppen

Freitag, 12. August 2011

Am 4. August hatte ich eine Nachricht über meinen Twitter-Account weitergeleitet, dass ab sofort tagesaktuelle Social-Media-Rankings unter anderem über Verbände, NGOs und Politiker im deutschsprachigen Raum abrufbar sind. Diese Woche haben die PA-Blogger Marco Althaus und Thomas Zimmerling zu Recht ausführlicher auf dieses spannende Tool namens Pluragraph hingewiesen.

Verbände können die Plattform beispielsweise nutzen um festzustellen, welche relevanten Abgeordneten oder Organisationen über soziale Medien erreicht werden können bzw. wer über diese Kanäle Inhalte verbreitet.

Lobbyistengesetze in Österreich, der EU und den USA

Donnerstag, 11. August 2011

Die Lobby-Affäre um den österreichischen MdEP Ernst Strasser hat in Österreich für beachtliche und immer noch andauernde politische Turbulenzen gesorgt. Strasser musste bekanntlich zurücktreten. Als Reaktion auf die von der Sunday Times losgetretene Affäre ist seitens der österreichischen Justizministerin das Lobbying- und Interessenvertretungs-Transparenz-Gesetz vorgestellt worden, das in den dortigen Medien seit einigen Wochen täglich diskutiert wird.

Warum es durchweg negative Schlagzeilen erntet und wie sich ein Vergleich mit entsprechenden Regelungen in der Europäischen Union und den USA darstellt, gibt der nachfolgende Beitrag des ORF-Fernsehens anschaulich Auskunft.

Im zweiten Video ist noch einmal das die Affäre auslösende Gespräch zwischen den undercover arbeitenden Sunday Times-Journalisten mit Strasser zusehen. Großartig!

http://youtu.be/DJxD-ysedbk