Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Archiv Oktober, 2010

Verbands-Managementsystem DGVM ZERT mit Revision

Freitag, 22. Oktober 2010

Seit einigen Jahren besteht ein Management- und Zertifizierungssystem, das die besonderen Anforderungen, Gegebenheiten und Strukturen von Verbänden berücksichtigt: DGVM ZERT basiert voll auf der internationalen Norm DIN EN ISO 9001.

Aufgrund einiger meist redaktioneller Änderungen und Klarstellungen in der ISO 9001 mit der Revision 2008 ergab sich ein Anpassungsbedarf für den zugrundeliegenden DGVM ZERT-Kriterienkatalog. Alle notwendigen Änderungen sind nun in die aktuelle Fassung des Managementsystems eingeflossen, die ab sofort bestellt werden kann.

Social Media-Hype noch nicht in der Realität der Internen Kommunikation angekommen

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Wie verändert sich die Interne Kommunikation und was bedeutet das ggf. für das Berufsbild eines internen Kommunikationsmanagers? Diese Leitfragen thematisiert der soeben erschienene Trendmonitor „Interne Kommunikation“ der School for Communication and Management in Kooperation mit der Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. und dem prmagazin.

Die Antworten der Fachleute für interne Kommunikation aus den 143 teilnehmenden mitarbeiterstarken Unternehmen, NGOs und Verbänden legen die Lesart nahe, dass der Social Media-Hype noch nicht in der Realität der internen Unternehmenskommunikation angekommen ist.

Den Medien Wiki, Blog und Micro-Blog wird verhältnismäßig wenig Relevanz zugeschrieben („sehr wichtig“ jeweils zwischen 5 und 2 %). Tragend ist mit großem Abstand nach wie vor das persönliche Gespräch (90%), gefolgt vom Intranet (gut 50%)und den Mitarbeiterversammlungen (knapp 40%).

Etwa zwei Dritteln der Befragten gaben an, ihre Instrumente strategisch auszuwählen, obwohl sie nur zu 52 % über ein schriftliches Konzept für ihre Tätigkeit verfügen.

Eine weitere interessante Erkenntnis liegt in einer Selbsteinschätzung der Kommunikationsmanager. Sie schreiben ihrer Rolle stark die Funktion eines Beraters (etwa 70%) oder eines Dienstleisters zu (knapp 60%), weniger die eines Journalisten (gut 30%).

Die meisten Presseinformationen verfehlen ihr Ziel

Donnerstag, 7. Oktober 2010

  • Redakteure tagesaktueller Medien erhalten im Schnitt mehr als 70 Presseinformationen pro Tag
  • Mehr als 40% dieser Informationen passen von vornherein nicht zum Ressort des Empfängers!

  • Insgesamt sind 83% der eingehenden Presseinformationen nach Angaben der Redaktionen nicht verwendbar!

Diese Ergebnisse liefert eine repräsentative Studie über die Zusammenarbeit von Pressestellen und Redaktionen, an der auch 148 Verbände teilgenommen haben.

Die Studie gibt ferner hilfreiche Hinweise für die Gestaltung der Websites der Pressestellen und verrät deutliche Unterschiede in der gegenseitigen Wahrnehmung.

Weitere Erkenntnisse im Überblick: