Das Blog zur Interessensbildung, Meinungsbildung Interessenvertretung von Verbänden

Archiv September, 2010

Studie belegt: Verbände sind Web 2.0-Muffel

Mittwoch, 29. September 2010

Verbände sind bei der Nutzung von Web 2.0-Angeboten sehr zögerlich. So die zentrale Erkenntnis einer Studie mit dem Titel „Verband 2.0 – Einsatz von Web 2.0-Technologien in deutschsprachigen Verbänden“, die von der Firma Intraworlds vorgestellt worden ist.

Nur knapp die Hälfte der Verbände (48%) nutzt danach überhaupt ein externes Web 2.0-Angebot: der Wikipedia-Eintrag (35 %) wird gefolgt vom twitter-account (14%) und einer Facebook- (12%) oder xing-Gruppe (11%). Entsprechende Ressourcen werden für eine systematische Nutzung dann aber nicht konsequent zur Verfügung gestellt.

Der Einsatz von internen Web 2.0-Anwendungen ist mit 55 % nicht wirklich beeindruckender: Am häufigsten werden Foren (39%) genutzt, vor verbandsspezifischen RSS-Feeds (23%) und einer eigenen Verbands-Community (16%).

Damoklesschwerter Haftung, Steuer- und Kartellrecht – Risikominimierung durch Qualitätsmanagement

Freitag, 24. September 2010

Kartellrecht, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Dienstleistungs-, Informations-, und Überwachungspflichten, Datenschutz, Vertragsrecht, Steuerrecht und Gefährdung der Gemeinnützigkeit, Haftungsfragen von Ehren- und Hauptamt – Gesetzgeber, Verwaltung und Rechtsprechung haben Vereinen und Verbänden zahlreiche rechtliche Risikotatbestände beschert.

Die Übernahme von haupt- und ehrenamtlichen Leitungsfunktionen in Vereinen und Verbänden kann mit bemerkenswerten Haftungsrisiken verbunden sein. Es gibt immer wieder Fälle, in denen das Risikopotential individuellen verbandlichen Handelns falsch eingeschätzt bzw. gar nicht erst erkannt wird.

Über dem Verbandsmanagement schwebt ein Damoklesschwert rechtlicher Sanktionen oder finanzieller Verluste, gepaart mit einem Vertrauensverlust bei den Zielgruppen.

Sind Ihre Mitarbeiter sprechfähig?

Dienstag, 14. September 2010

Das Prozedere ist so unerlässlich wie zuweilen lästig: Die gemeinsame Wartezeit an Bierstand oder Grill wird mit einem Hallo und dem Wimpeltausch der Visitenkarten verkürzt. Und während der Jonglage mit Getränk und Essbarem, beginnt ein erster Austausch von beruflichen Hintergründen, Kennensiedennauchden und Wiefandensiedenndieredevon.

Für die Glücklichen begründen sich ein wirklich interessantes Gespräch und ein wertvoller, bereichernder, langlebiger Kontakt. Es kommt aber regelmäßig auch anders …

Die Zeit der Sommerfeste im politischen Berlin ist längst vorüber, doch ein überragender Eindruck ist mir geblieben: Viele Verbandsmitarbeiter der zweiten oder dritten Hierarchiestufe wissen über die grundsätzlichen und aktuellen politischen Positionen und Forderungen ihrer Arbeitgeber und deren gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Bezüge herzlich wenig.

3. Forum Verbandsmarketing

Mittwoch, 8. September 2010

Landläufig bezeichnet das Marketing einer Organisation den Bereich, der Produkte und/oder Dienstleistungen vermarktet. Zunehmend wird Marketing aber auch als ganzheitliches Konzept einer marktorientierten Unternehmensführung verstanden und umgesetzt, das voll auf die Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden bzw. Mitgliedern und anderen Anspruchsgruppen ausgerichtet ist.

Eine Diskussion dieses unterschiedlichen Verständnisses mit seinen entsprechenden strategischen und operativen Konsequenzen war auf dem 3. Forum Verbandsmarketing in dieser Woche in Düsseldorf nicht eingeplant. Gleichwohl ergaben sich für die anwesenden Verbände Anregungen und Orientierungspunkte zu den Aspekten Mitgliedermarketing, Konzepte und Strategien, Web 2.0-Anwendungen, Direktmarketing, Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung.